Hallo …

Wie geht es dir?

Das Leben in der Krise – kommst du damit klar?

Gibst du dir selbst Stabilität und Sicherheit? Bist du selbstsicher?

Als ich noch im Maschinenbau tätig war, gab es gleich mehrere große Krisen. Zuerst brachen die Aufträge ein, dann wurde umstrukturiert. Die Motivation sank und an allen Stellen versuchten die Kolleginnen und Kollegen die neuesten Entwicklungen in Erfahrung zu bringen. Es waren unruhige und unsichere Zeiten.

 

Ich war verunsichert und hatte viele Ängste

Innerer Aufruhr machte mich zur Getriebenen, ich fand nur selten zur Ruhe und konnte kaum noch schlafen. Ängstlich erwartete ich jede nächste Mitteilung und mit ihr meinen persönlichen Supergau.

Und dann begegnete mir diese Frage:

„Was trägt dich im Inneren, wenn etwas Gewohntes zusammenbricht?“

Doch statt nach einer Antwort suchte ich weiterhin angestrengt Halt und Sicherheit im Außen, fand aber nichts, was meine Situation verbesserte. Ich wurde zunehmend nervös und aggressiv: Nirgends schien es die von mir dringend benötigte Sicherheit zu geben. Niemand konnte mir sagen, ob ich meinen Job in absehbarer Zeit noch haben würde. Niemand …

Ich fühlte mich ohnmächtig und ausgeliefert: meinen Chefs, der Firma, dem Konzern, den Umständen!

 

Als wäre mein Leben am Ende!

Natürlich war dem nicht so. Und irgendwann kam der Moment, da wusste ich: Nicht mein Leben war am Ende, aber etwas in mir hatte sich für immer verabschiedet. Es war der Teil von mir, der so lange und so verzweifelt versucht hatte, Sicherheit und Halt im Außen zu finden. Stattdessen ging ich einer neuen Frage nach:

„Warum bleiben manche Menschen in der Krise ruhig und zuversichtlich, andere wie ich dagegen drehen schier durch und verharren in Angst?“

Und ich fand heraus: Es ist der innere Halt zu sich selbst, der sie so gelassen sein lässt!

 

Entdeckungsreise zu meinem inneren Halt

Bis ich dieses starke innere Gefühl – diese alles tragende Verbindung – wirklich spüren und meine Sicherheit aus ihr ziehen konnte, brauchte es viele weitere Krisen und einen mehr oder weniger langen Weg der privaten Forschung und Selbsterfahrung.

Zunächst beschäftigte ich mich intensiv mit meiner Herkunftsfamilie und ihrem Leben. Ich erkannte Parallelen und Muster, auch bei der Krisenbewältigung. Viele der von meinen Ahnen übernommenen Gefühle konnte ich irgendwann zu meiner Erleichterung an sie zurückgeben.

Mit Yoga und Meditation schließlich erfuhr ich mehr und mehr, wie ich im Hier und Jetzt sein kann. Und machte unzählige Male die Erfahrung: Alles ist gut!

 

Frei und glücklich und selbstsicher

Was mich heute trägt, wenn alles im Außen wegbricht, ist meine Selbstsicherheit. Nur ihr vertraue ich noch. Von ihr lasse ich mich leiten und nicht mehr von nebulösen Halt-Versprechen und zweifelhaften Wahrheiten im Außen.

Ich bin erfüllt von der Gewissheit, dass ich mein Herz und mein Inneres befragen kann und dass es mir raten wird, welcher der nächste Schritt sein könnte.

So fühle ich mich endlich innerlich frei, leicht und glücklich.

 

Zu wem gehört das Gefühl?

Meine Entdeckungsreise hat mich auch gelehrt zu unterscheiden, wem das Gefühl, das mich bewegt, tatsächlich gehört. Denn nicht immer sind es wirklich eigene Gefühle, die uns ängstlich sein lassen, traurig oder auch glücklich.

Ich zum Beispiel musste erfahren: Unbewusst hatte ich jahrelang die Angst meiner Mitmenschen zu meiner Angst gemacht – ohne es jemals so wahrzunehmen.

Heute beobachte und nehme ich sehr genau wahr, was gerade in meinem Körper passiert. Ich bin im fließenden Kontakt mit mir. Bin in mir, bei mir und nicht mehr ausschließlich mit meiner Aufmerksamkeit im Außen.

Und wie ist es bei dir? Was trägt dich im Innern, wenn was Gewohntes wegbricht?

Ich wünsche dir wertvolle Antworten und eine gute Zeit.

Herzliche Grüße deine Claudia

PS: Du möchtest Unterstützung auf deinem Weg zu mehr Sicherheit mit deinen Emotionen und Wahrnehmungen? Dann freue ich mich über deine Nachricht.

 
 

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