Hallo …

Wie geht es dir?

Hast du den Sommer genießen können?

Hast du Freunde und Familie getroffen, ein gutes Buch gelesen oder Sport im Freien gemacht? Warst du vielleicht sogar im Urlaub?

Warum ich das frage? In meinem letzten Beitrag habe ich über Selbstfürsorge geschrieben. Wie wichtig es ist, dass du dich nicht erschöpfen lässt und dich ruhig ab und zu selbst glücklich machen darfst.

Heute möchte ich daran anknüpfen und dich fragen:

Wie sprichst du eigentlich mit dir?

Wie wir mit uns selbst reden, hat nämlich sehr große Auswirkungen auf unser Leben. Du kannst es getrost gleichstellen mit körperlichen Beschwerden, die sich in unmittelbarer Verbindung befinden mit unserem inneren Milieu, der inneren Stimmung.

Ist die Stimmung schlecht, geht es uns schlecht. Und ist der Umgangston rau und gar nicht herzlich, geht es uns auch schlecht. Du weißt ja: Der Ton macht die Musik!

Manche Leute sind ja wirklich unmöglich!

Und vermutlich hast du dann auch schon mal nachgefragt: „Sag mal, wie sprichst du denn bitte mit mir?“ Überrascht, empört und vielleicht sogar ein bisschen erbost ob des harschen Tons oder der Respektlosigkeit, die dir da entgegenkam.

Ich bin mir sicher, du kannst von einigen solcher Begebenheiten erzählen. Von Menschen, die frech oder unverschämt zu dir gesprochen haben. Die kein Bitte und Danke hatten, keine Wertschätzung und Achtung für dich, ihr Gegenüber.

Aber weißt du was?  Das ist alles nichts zu dem, wie wir mit uns selber sprechen.

 

Das Gespräch mit uns selbst

Selbstgespräch? Soweit ist es bei dir noch nicht, dass du Selbstgespräche führst, denkst du?

Und wenn ich jetzt sage: Ich meine damit gar nicht ein mehr oder weniger leises vor sich Hinreden, sondern diese innerlichen Zwiegespräche mit sich selbst?

Wie redest du mit dir? Oder über dich,

  • wenn du was nicht findest?
  • wenn dir was auf den Boden fällt und kaputt geht?
  • wenn du genervt oder gestresst bist?
  • wenn du unsicher bist oder dich unsicher fühlst?
  • wenn du ängstlich bist?

Bist du dir gegenüber wohlwollend? Oder doch eher unflätig, erbost, ungnädig?

Hast du dir in solchen Situationen einmal bewusst zugehört?

Wir zollen uns selbst zu wenig Respekt

Gib es ruhig zu: So wie mit dir selbst, würdest du mit niemanden reden, den du magst. Und weil du gut erzogen bist, vermutlich auch nicht mit anderen.

Und dann kommt da plötzlich jemand, der genau so mit dir redet!

Beinahe augenblicklich transportierst du deinen inneren Emotionsstau über deinen Ärger auf dieses Gegenüber. Es ist das Böse, du bist das Opfer. Immer!

So simpel – und praktisch, denn nun musst du nicht darüber nachdenken, wie du selbst eigentlich immer mit dir umgehst. Dass das auch nicht in Ordnung ist. Dass du mindestens in einem Fall keinen Deut besser bist, als das unverschämte Gegenüber.

Es ist ein ständiger Kampf im Außen und in deinem Innen

Das geht so nicht! Nicht auf Dauer.

Es ist beinahe überlebenswichtig für jeden von uns, mit sich selbst auf eine liebevolle Art und Weise zu reden. Mit sich selbst milde zu sein. Sich selbst Zuspruch zu geben, Ermutigung und all das andere Gute, das helfen kann.

 

In welchem Gefühl willst du leben?

Wenn du mit dir in einer respektlosen und wenig wertschätzenden Art sprichst, stellen sich unausweichlich ungute Gefühle ein: Unbehagen, Unsicherheit, vielleicht noch mehr Angst oder auch Wut. Der Effekt? Das inneres Milieu in deinem Körper ist negativ.

Die Karmeliterin Teresa von Avila (1515-1582) riet schon zu ihrer Zeit:

Tu deinem Leib Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.

Und das bedeutet mehr, als auf ausreichende Bewegung und gesunde Ernährung zu achten. Es bedeutet auch, darauf zu achten, gut mit uns, der wir diesen Körper bewohnen, zu reden!

Sorge gut für dich!

Achte und vermehre Deine freudvollen und glücklichen Gedanken.

Sei freundlich zu dir selbst, sei dir der beste Gefährte, die beste Gefährtin und mit dir selbst in Respekt und Liebe verbunden.

Was du dir im Außen schenkst, wird im Innen wirken und ins Außen zurückstrahlen. Wenn du dir selbst verzeihen kannst, wenn du dich selbst respektierst, wenn du selbst freundlich zu dir bist … dann werden es auch andere tun. Bereite deiner Seele in deinem Körper ein Haus, in dem sie voller Freude wohnt.

Genieße den Herbst in all seiner bunten Farbenpracht und manchmal launisch anmutenden Eskapaden. Ich wünsche dir eine selbstliebevolle Zeit.

Herzliche Grüße deine Claudia

PS: Du möchtest Unterstützung auf deinem Weg zu mehr Selbstfürsorge? Dann freue ich mich über deine Nachricht kontakt@claudia-dorn.de

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